Stellenausschreibung

Die TelefonSeelsorge Münster sucht ab sofort

Sekretärin/Sekretär (w/m/d)

im Umfang von  19,5 Stunden.

Weitere Infos hier.

 

Adventszeit

Nun ist es soweit: die Adventszeit hat begonnen. Kaum eine Zeit des Jahres ist emotional so herausfordernd wie diese. In kaum einer anderen Zeit werden wir so mit unseren Wünschen nach Frieden und Harmonie konfrontiert wie in dieser. Und oft erleben wir, dass diese Wünsche nicht oder nur schwer zu erfüllen sind: für uns und für andere. Bei all' den Lichtern draußen gibt es auch das "Dunkel" in vielen Menschen.

In dieser Zeit sind die Ehrenamtlichen der TelefonSeelsorge für viele Menschen ein Licht in dieser Dunkelheit. Sie sind am Telefon Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für diejenigen, die mit ihrer Einsamkeit und ihren Ängsten sonst allein wären.

Wir wünschen Ihnen eine Zeit, in der Sie die Erfahrung machen können, dass sich auch im Dunkeln ein Licht anzünden lässt.

Ihre TelefonSeelsorge

 

#keinerbleibtallein – Social Spot ruft zu mehr Gemeinschaft an Weihnachten auf

PRESSEMELDUNG vom 20.11.2018

  • Neuer Onlineclip ruft zur Gemeinsamkeit an Weihnachten auf
  • Menschen einfach zusammenzubringen funktioniert
  • Gesellschaftsproblem Einsamkeit rückt in den Fokus
  • Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP), Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), TelefonSeelsorge und KeinerBleibtAllein kooperieren

In der Vorweihnachtszeit rufen GEP, EKD, TelefonSeelsorge und #keinerbleibtallein zu mehr Gemeinschaft an den Feiertagen auf. Ziel der Aktion ist es, Menschen an den Feiertagen zusammenzubringen und ungewollte Einsamkeit zu verhindern. Dafür wird heute ein Video auf Social Media veröffentlicht, das Mut machen soll, auch auf fremde Menschen zuzugehen. Wer Gemeinschaft sucht oder Gemeinschaft anbietet, kann sich bei der Initiative auf Twitter (https://twitter.com/istnichtallein) oder Facebook (https://www.facebook.com/keinertwittertallein) melden.

In 2016 wurde die Kampagne #keinerbleibtallein ins Leben gerufen. Ziel ist es, Personen, die Gesellschaft suchen mit Angeboten aus der Nähe zu matchen. Mittels des benannten Hashtags kann jeder oder jede Angebote oder Suche bekannt geben. Der Verein #keinerbleibtallein bringt anschließend Anbietende und Suchende zusammen. Die Aktion war 2017 bereits sehr erfolgreich und hat 2.378 Personen motiviert, an Weihnachten Geselligkeit anzubieten oder zu suchen.

Weitere Informationen, was hinter #keinerbleibtallein steht, ist hier zu finden: https://www.keinerbleibtallein.net/

Um in diesem Jahr erneut gemeinsame Zeiten zu den anstehenden Feiertagen zu ermöglichen, können Interessierte bis zum 20.12. ihre Nachricht posten.

Für diese Aktion zu Advent und Weihnachten haben sich Gemeinschaftswerk der evangelischen Publizistik, die Evangelische Kirche in Deutschland, TelefonSeelsorge und #Keine(r)BleibtAllein erstmals zusammengetan und wollen so auf die steigende Einsamkeit in Deutschland hinweisen. 70% aller Deutschen fühlen sich häufig einsam, Tendenz steigend.

In dem Video wird eine Situation in einem Café dargestellt. Die Cafébesucher sitzen allein oder zu zweit an ihrem Tisch, trinken Kaffee, lesen Zeitung oder essen. In der nächsten Einstellung werden die Tische zusammengestellt. Ziel ist es, die Reaktionen zu testen und herauszufinden, ob die Menschen sich auch als Fremde ansprechen. Auf dem Tisch steht der Hinweis #keinerbleibtallein. Alle Plätze am Tische füllen sich nach und nach. Nach einer Weile ist erkennbar, dass alle Personen miteinander ins Gespräch kommen. Als Resümee wird festgehalten, dass es nur wenig braucht, um in Kontakt zu treten.

Der Spot ist hier im Netz zu finden:

YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=6wyLi2a3BwQ

Twitter: https://twitter.com/IstNichtAllein/status/1066958617071575040

Facebook: https://www.facebook.com/evangelischde/videos/1953791214924509/

Diese Pressemitteilung wird von den beteiligten Partnern parallel veröffentlicht.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ist die Gemeinschaft ihrer 20 lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen. Sie unterstützt die Landeskirchen auf Bundesebene bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und fördert Aktivitäten, die für die gesamte evangelische Kirche wichtig sind, wie zum Beispiel Diakonie, Mission, Bildung und die Zusammenarbeit mit anderen Kirchen. Auf Grundlage des Evangeliums nimmt die EKD öffentlich Stellung zu den gesellschaftlichen Debatten der Gegenwart.

Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH

Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) gemeinnützige GmbH mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist mit seinen angeschlossenen Unternehmen die zentrale Medieneinrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und trägt u. a. die Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd), das Onlineportalevangelisch.de, das  Monatsmagazinchrismon, dieRundfunkarbeit der EKD und die Fastenaktion„7 Wochen Ohne“.

Die TelefonSeelsorge

Die TelefonSeelsorge ist eine bundesweite Organisation. Rund 7.500 umfassend ausgebildete ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit vielseitigen Lebens- und Berufskompetenzen stehen Ratsuchenden in 105 Telefon Seelsorgestellen vor Ort zur Seite. Der Name "TelefonSeelsorge" ist seit 1999 markenrechtlich geschützt. Inhaber der Marke sind die Evangelische Konferenz für TelefonSeelsorge und Offene Tür e. V. und die Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Beratung e. V.

Träger der TelefonSeelsorge sind die beiden christlichen Kirchen in Deutschland, die Evangelische Kirche (www.ekd.de; www.diakonie.de) und die Katholische Kirche (www.dbk.de). Die Stellen werden jeweils durch örtliche Gemeinden oder Bistümer unterstützt, erhalten teilweise Gelder aus öffentlicher Hand oder beispielsweise durch Spender.

 

Pressemeldung zum Welttag der Suizidprävention / 10.09.2018

 Zum Welttag der Suizidprävention wendet sich die TelefonSeelsorge an die Angehörigen

„Niemand bringt sich gerne um. Und es ist an uns allen, dieses Umstandes gewahrt zu werden“, erläutert Ruth Belzner, Vorsitzende der evangelischen Konferenz für TelefonSeelsorge und Offene Tür e.V. und Leiterin der TelefonSeelsorge Würzburg. Anlässlich des Welttags der Suizidprävention, der jährlich am 10. September stattfindet, erstellt die TelefonSeelsorge Deutschland eine Handreiche mit zehn Punkten, die den Angehörigen bei Suizidankündigungen eine erste Unterstützung im Umgang mit der Situation geben soll.

In 2017 starben über 10.000 Menschen in Deutschland nach einem vollendeten Suizidversuch. Schätzungen der Stiftung Deutsche Depressionshilfe gehen von 100.000 Versuchen jährlich aus.    Laut WHO sind bei einer suizidalen Person rund fünf bis sieben Angehörige unmittelbar mitbetroffen. Sie sind in der Situation selbst in einem Ausnahmezustand und häufig ratlos, wie sie richtig reagieren sollen. Um in dieser Situation eine Handreiche zu geben, stellt die TelefonSeelsorge zehn Punkte vor, die sie in konkreten Situationen beherzigen können. Dabei weist die Organisation darauf hin, dass jeder Fall einzig sei und die Handreichung keine Garantie für eine Suizidvermeidung geben könne. Sie diene dem Zweck, eine grundlegende Haltung zu vermitteln.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TelefonSeelsorge sind für Gespräche zum Thema Suizid geschult. Über 55.000 Mal wurde im Jahr 2017 in den Gesprächen Suizidalität angesprochen. Im Chat bedeutet das 20 % aller Kontakte, telefonisch sind es rund 1,9 %. „Suizidalität anzusprechen ist sowohl für die Betreffenden als auch deren Angehörige nicht einfach. Die einen möchten nicht belasten, andere haben Angst etwas Falsches zu sagen und für einige ist es schlicht ein Thema, über das man nicht spricht. Deshalb möchten wir die Gesellschaft sensibilisieren und auch den Angehörigen konkrete Unterstützung bieten. Denn auch die Angehörigen haben eine schwere Last zu tragen“, begründet Belzner die Handreichung für Angehörige von Suizidalität.

Mit mehr als 7500 geschulten Ehrenamtlichen in 105 Stellen ist die TelefonSeelsorge deutschlandweit tätig. Über vier Wege ist die TelefonSeelsorge zu erreichen: Telefon, Webmail, Chat und in einigen Stellen mit Vor Ort-Beratung. Als eine der ersten Suizidpräventions-Maßnahmen deutschlandweit wurde die TelefonSeelsorge 1956 gegründet. Um den Zugang möglichst vielen Menschen zu ermöglichen, steht sie rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung. Die Seelsorge ist ideologisch, konfessionell und politisch neutral. 2017 gab es 1,4 Mio. Telefonate, 33.700 Vor-Ort-Gespräche, 32.000 Mailkontakte und 10.800 Chats.  

Die TelefonSeelsorge ist unter den Nummern 0800 – 111 0 111 und0800 – 111 0 222 rund um die Uhr gebührenfrei erreichbar

 

#ThereIsHelp: Offizieller Twittertweet zur Suizidprävention

Am 10.09. launcht der Social Media-Dienst Twitter europaweit folgendenTweet: "Wenn du oder jemand, den oder die du kennst, eine harte Zeit durchmacht:
Unser Partner, die TelefonSeelsorge kann kostenfrei und anonym helfen: www.telefonseelsorge.de oder kostenfrei unter 0800/111 0 111 bzw. 0800/111 0 222". Dieser Text wird eingeblendet, sobald Hashtags gesucht oder genutzt werden, die auch im suizidalen Kontexte Anwendung finden. In Deutschland geschiet dies beispielsweise bei #ritzen, #selbsthass oder #suizidgedanken. Die TelefonSeelsorge als Partner beabsichtigt, Menschen unmittelbar in der Krise zu einem Gespräch einzuladen und damit im entscheidenden Moment ins Bewusstsein der gefährdeten Personen zu dringen.

Twitter launcht diesen Tweet auch in anderen Staaten Europas und erschafft so ein Netz der Versorgung in seelischen Krisen.

 

Handreichung für Angehörige von Suizidgefährdeten

Bitte machen Sie sich bewusst, dass die folgenden Punkte ausschließlich Hinweise sind, wie im Fall von Suizidankündigungen vorgegangen werden kann. Da es bislang keine 100% verlässliche Methoden zur Abwendung von Suiziden gibt und alle Fälle ihre Besonderheiten haben, können die folgenden Punkte nicht den Einzelfall abbilden oder gar verhindern, dass eine Person sich suizidiert. Sie können aber zur Gesamtsituation beitragen und helfen, ein vertrauensvolles Umfeld zu schaffen, in dem Alternativen zum Suizid vorstellbar werden.

1. Nehmen Sie die Person ernst, die sich Ihnen anvertraut hat und von ihren Suizidgedanken berichtet.

2. Nehmen Sie auch die Gedanken ernst, die dahinter liegen. Verharmlosung oder gar Spott helfen nicht.

3. Hören Sie zu.

4. Sie dürfen im Gespräch mit der betreffenden Person ruhig nachfragen, ob Sie alles richtig verstanden haben.

5. Machen Sie sich bewusst, dass Sie nicht verantwortlich sind und es auch nicht werden können.

6. Vermeiden Sie pauschale Ratschläge wie „Das wird schon wieder“.

7. Helfen Sie der betreffenden Person, andere Blickwinkel einzunehmen. (Dabei bitte immer Punkt 1 und 2 beachten)

8. Verlieren Sie sich selbst nicht aus dem Blick. Sie sind ebenso wichtig, wie ihr Gegenüber.

9. Denken Sie an die Hilfsangebote wie beispielsweise die TelefonSeelsorge, örtliche Einrichtungen oder Anlaufstellen. Nehmen Sie die Unterstützung in Anspruch. Siehe: suizidprophylaxe.de/hilfsangebote/fuer-betroffene-und-angehoerige/

10. Im akuten Fall wenden Sie sich an die Polizei. Tel: 110.

 

Eindrücke vom 101. Katholikentag in Münster!!

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Stand der TelefonSeelsorge und im intensiven Austausch mit Rita Hülskemper (TS Münster), Bernd Wagener (TS Siegen)  und Ludger Storch (TS Bochum).

 

Frieden kann man nicht allein!!

Unsere Veranstaltung "Frieden kann man nicht allein" im Parkhaus Engelenschanze fand am 11.5. ab 21 Uhr mit Texten aus unserer Arbeit und Musik von den Kanzelschwalben aus Gescher statt.

Ca.120 Gäste hatten sich bei gutem Wetter auf der oberen Etage des Parkhauses in der Engelenschanze eingefunden. Irmhild Willenbrink und Florian Bender gaben den Texten der Anrufenden ihre Stimme. Eine sehr beeindruckende Atmosphäre!!