TelefonSeelsorge Münster und Hamm im Ausschuss für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Kreises Warendorf zu Gast

Die TelefonSeelsorgestellen Hamm und Münster präsentieren ihre Arbeit im Kreishaus

 Über ihre wichtige Arbeit für den Kreis Warendorf berichteten Rita Hülskemper und Petra Schimmel, die Leiterinnen der für den Kreis zuständigenTelefonSeelsorgestellen Münster und Hamm am Donnerstag im Ausschuss des Kreises Warendorf. "Das Angebot mit Gesprächspartnern aus der Region ist wertvoll und wird auch gerne genutzt", lobte Kreisdirektor und Sozialdezernent Dr. Heinz Börger die Arbeit der TelefonSeelsorge. Je nach Wohnort kommen die Gespräche aus dem Kreis in Münster oder in Hamm an - dort stehen etwa 200 ehrenamtliche den Anrufenden rund um die Uhr kostenlos und anonym zum vertraulichen Gespräch zur Verfügung.

  

Herzlich Willkommen!

Wenn Sie sich immer schon einmal über die Arbeit der TelefonSeelsorge Münster  informieren möchten, dann haben Sie in den nächsten Tagen Gelegenheit dazu.

Ab Dienstagnachmittag, 20.6., werden wir von der TelefonSeelsorge Münster mit einem Infostand bis zum 4.7. im Kreishaus in Warendorf vertreten sein. Ziel ist es, deutlich zu machen, dass die TelefonSeelsorge Münster für Anrufende aus großen Teilen des Münsterlandes zuständig ist. Darüber hinaus verweisen wir in unseren Gesprächen bei Bedarf auf die Beratungsangebote vor Ort und sind somit auch Vermittler in die Region.

Wir freuen uns, wenn Sie die Gelegenheit nutzen, sich zu informieren.

Herzliche Grüße aus der TS!

 

 

 

 

Unser Jahresbericht 2016 ist da: Mehr Seelsorge und Beratung in der Region

Mit großer Zufriedenheit blickt Rita Hülskemper, Leiterin der TS Münster, auf das vergangene Jahr zurück. "Uns ist es endlich gelungen, die bundesweite Verteilung der Anrufenden nahezu aufzuheben. Wenn heute Menschen aus dem Münsterland, egal ob aus dem Festnetz oder mit dem Handy, unsere Nummer wählen, dann werden sie zunächst einmal mit unserer Stelle verbunden. Dies bedeutet, dass wir unser Profil an Ansprechpartnerin für die Menschen in der Region weiter schärfen können."

Im Jahr 2016 erreichten fast 22000 Anrufe die TS Münster. "Die Gesamtzahl der Anrufe hat sich kaum verändert, dafür aber die Anzahl der Seelsorge- und Beratungsgespräche", so Rita Hülskemper weiter, "diese stieg von 52% auf 67% an." Im Mittelpunkt der Anrufe standen die Themen Einsamkeit und körperliche wie psychische Erkrankungen, aber auch vermehrt das Thema "Familiäre Konflikte".

Hier aber liegen auch die Unterschiede zur Mailberatung, für die in Münster Thomas Kamm, stellvertretender Leiter der TS, zuständig ist. "In den Mails, die uns erreichen, ist das Thema "Suizid" deutlich stärker vertreten als am Telefon. Die Herausforderung ist da noch einmal anders als am Telefon, hier läuft die Kommunikation ja mit Verzögerung." Diese und weitere Informationen über die Arbeit der TelefonSeelsorge Münster im Jahr 2016 gibt hier im Jahresbericht.

> Jahresbericht.